Die Umsetzung der Arbeiten an den Gewässern wird mit der Schaffung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten für langzeitarbeitslose Menschen verbunden. Jeder Euro, der in das WWE-Projekt fließt, erfüllt somit einen doppelten Zweck.
Bei den Beschäftigungsträgern „Diakonisches Werk im Kirchenkreis Herford gGmbH Fachbereich Arbeit“ und der „Initiative für Arbeit und Schule gem. GmbH“ (IFAS) in Bad Oeynhausen sind für das Projekt knapp 90 Menschen tätig, die zum Teil im Rahmen der Bürgergeld-Gesetze beschäftigt sind und zum Teil in einem befristeten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen.
Gearbeitet wird in bis zu 9 Baugruppen. Die Arbeiten auf den einzelnen Baustellen werden von jeweils einem qualifizierten Vorarbeiter vor Ort fachlich angeleitet, alles in enger Abstimmung mit der Bauleitung.
Die im Rahmen der Bürgergeld-Gesetze beschäftigten Teilnehmer werden entsprechend ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten eingesetzt. Sie lernen praxisnah verschiedene Bauweisen und Baustoffe sowie den Umgang mit Werkzeugen und Maschinen kennen. Aus der Arbeitsgelegenheit heraus können sie in ein befristetes, sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis übernommen werden.
Zusätzliche Qualifizierungsangebote und persönliche Hilfestellungen unterstützen den Schritt auf den ersten Arbeitsmarkt.
Durch den Kauf von Baumaterialien, das Ausleihen von Maschinen und die Vergabe von Aufträgen an Fachfirmen profitiert auch die heimische Wirtschaft von dem Projekt.