Vlotho

Forellenbach, Stadtbereich Vlotho, Sandfang: Abriss Pfeiffenbrinkscher Sohlabsturz

Kommune:
Stadt Vlotho, Stadtbereich, Sandfang

Gewässer:
Forellenbach

Art der Maßnahme:
Abriss eines Pfeiffenbrinkschen Sohlabsturzes und Bau einer naturnahen Sohlgleite

Umsetzung:
Mai 2011

Pfeiffenbrinksche Sohlabstürze wie dieser am sogenannten Sandfang in Vlotho wurden in der Vergangenheit vielfach gebaut um auf kurzer Distanz einen hohen Sohlabsturz abzufangen. Heute haben sich die Rahmenbedingen geändert: der anschließende Sandfang wird seit Jahren nicht mehr geräumt, so dass sich durch Anlandungen und eigendynamische Entwicklungen das Sohlniveau erhöht und somit angeglichen hat. Ein massives Bauwerk wie dieses, dass in seiner Bauart nicht den Vorgaben der Blauen Richtlinie entspricht und die Durchgängigkeit des Forellenbaches stark einschränkt, ist nicht mehr notwendig.

fb-pfeifen-1Das System des Pfeiffenbrinkschen Bauwerkes ist einfach. Wie im Baukasten sind die einzelnen Betonelemente zusammengesteckt.
 
fb-pfeifen-2Ist der Anfang erst gefunden kann eine Betonplatte nach der anderen abgehoben und entfernt werden, da die einzelnen Elemente nicht extra miteinander verklebt sind.
 
fb-pfeifen-3Im Gegensatz zu den Seitenelementen sind die Sohlelemente in Beton gelegt. Um diese Elemente frei zu legen und abzubauen bedurfte es dem Einsatz von schwerem Gerät. Mit Hydralikhammer und Bagger wurde die Sohle frei gestemmt.
 
fb-pfeifen-4Die in Beton gegossene Sohlschwelle diente als Widerlager und stabilisierte das Bauwerk. Sie wurde ebenfalls entfernt.
 
fb-pfeifen-5Parallel zum Abriss des Bauwerkes wurde mit dem Bau der rauen Sohlgleite begonnen.
 
fb-pfeifen-6Stein für Stein wurde das neue Bachbett per Hand aufgebaut. Handarbeit die sich lohnt, nur so kann ein Gefüge aus Schnellen und Ruhezonen geschaffen werden, das einer naturnahen Sohlstruktur sehr nahe kommt.
 
Die Betonelemente am linken Ufer mussten leider aus Sicherheitsgründen verbleiben, da hier eine Gasleitung verläuft und ein Fabrikgebäude angrenzt.

fb-pfeifen-7Bereits nach wenigen Monaten erinnern nur die verbliebenen Betonelemente an das ehemalige Bauwerk. Die Durchgängigkeit ist hier wieder hergestellt.
 



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