Kirchlengern

Brandbach: raue Sohlrampe

Kommune:
Kirchlengern

Gewässer:
Brandbach

Art der Maßnahme:
Erstellen einer rauen Sohlrampe

Ziel:
Wiederherstellung/ Verbesserung der Durchgängigkeit

Ende der 60´iger Jahre wurde der Brandbach, bis auf wenige Meter, komplett ausgebaut und begradigt. Auf der Sohle und in den Ufern wurde ein Geotextil verlegt, anschließend wurden Wasserbausteine darauf aufgebracht. Durch die Verkürzung der Lauflänge wurde es notwendig, technische Abstürze in das Gewässer einzubauen. Das hier eingebaute Objekt nennt sich "Pfeiffenbrinkscher Sohlabsturz". Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass man auf einer kurzen Strecke viel Gefälle abbauen kann. Der Nachteil ist, dass Tiere diese Stufen schlecht oder gar nicht überwinden können. Indem wir eine raue Sohlgleite errichtet haben, ist dies verbessert worden.

ImagePfeiffenbrinkscher Sohlabsturz
 
ImageBachabwärts
 
ImageBei der Arbeit. Die Pfahlreihen sind zur Stabilisierung der Rampe in der Anfangszeit wichtig.
 
Bei der ersten Planung wollten wir die Sohlrampe direkt an das technische Bauwerk anschließen. Bei der Ausführung haben wir (Maßarbeit und Bauleitung) uns dagegen entschieden.

ImageIndem wir die beiden Bauwerke getrennt haben bleibt der "Pfeiffenbrinksche Sohlabsturz" vollständig erhalten und für den Bau der Rampe wird kein Beton benötigt. Den hätten wir gebraucht um Wasserbausteine auf das Betonbauwerk aufzubringen.
 
Die Durchgängigkeit wird dadurch erreicht, dass die Sohlrampe den Absturz überstaut.

ImageFast fertig
 
ImageFertig am 16.04.07.
Bei der Erstellung hat sich MAßARBEIT sehr viel Mühe gemacht. So wurden eine Niedrigwasserrinne und zwei Ruhebecken in die Rampe integriert.
 
ImageAnsicht bachabwärts im Dezember 07
 
ImageAnsicht bachaufwärts auf den "Pfeiffenbrinkschen Sohlabsturz" der jetzt kein Absturz mehr ist.